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Monitoring-Dashboard mit Graphen — Prinzip von Uptime Kuma
Monitoring

Uptime Kuma installieren

von Spawnpunkt System·09/04/2026
Linux Tutorial

Uptime Kuma installieren

Uptime Kuma ist ein selbstgehostetes Status-Dashboard (Open Source) — zeigt live, ob eure Server und Dienste erreichbar sind, und kann bei Ausfällen automatisch benachrichtigen.

Läuft in einem Docker-ContainerHTTP/TCP/Ping-MonitoreDiscord-Benachrichtigungen
Betriebssystem
Ubuntu / Debian
Schwierigkeit
Einsteiger
Dauer
~10 Minuten

Was ist Uptime Kuma?

Uptime Kuma überwacht in einstellbaren Intervallen, ob eure Server, Webseiten oder Gameserver-Ports erreichbar sind, zeigt das in einem übersichtlichen Web-Dashboard mit Verlaufsgraphen an und kann bei Ausfällen per Discord, E-Mail, Telegram und vielen weiteren Kanälen benachrichtigen.

Voraussetzungen

  • Docker installiert (siehe "Docker + Docker Compose Grundlagen")
  • Port 3001 frei auf dem Server

Installation per Docker

Ein persistentes Docker-Volume anlegen, damit die Monitore einen Neustart des Containers überleben:

bash
docker volume create uptime-kuma
bash
docker run -d --restart=unless-stopped \
  -p 3001:3001 \
  -v uptime-kuma:/app/data \
  --name uptime-kuma \
  louislam/uptime-kuma:1

Der Container startet automatisch beim Server-Neustart neu (--restart=unless-stopped) und ist nach ein paar Sekunden unter Port 3001 erreichbar.

Ersteinrichtung

Im Browser http://server-ip:3001 aufrufen. Beim allerersten Aufruf wird ein Admin-Account (Benutzername + Passwort) angelegt — das ist der einzige Login, also ein starkes Passwort wählen.

Port 3001 nicht direkt öffentlich per UFW freigeben, wenn das Dashboard von außen erreichbar sein soll — stattdessen über einen Reverse-Proxy (siehe "Nginx als Reverse-Proxy einrichten") mit HTTPS absichern.

Einen Monitor hinzufügen

Über "+ Add New Monitor": Monitor-Typ wählen (HTTP(s), TCP-Port, Ping, DNS, …), Name vergeben, Ziel (URL oder Host:Port) eintragen, Prüfintervall und Anzahl Wiederholungsversuche festlegen, speichern. Für einen Gameserver eignet sich meist "TCP Port" mit dem Query-Port des Servers.

Benachrichtigungen einrichten

Unter Settings → Notifications lässt sich z. B. ein Discord-Webhook hinterlegen (Discord-Server → Kanal-Einstellungen → Integrationen → Webhooks → Webhook-URL kopieren, in Uptime Kuma einfügen), danach beim jeweiligen Monitor unter "Notifications" aktivieren.

Aktualisieren

bash
docker pull louislam/uptime-kuma:1
docker stop uptime-kuma
docker rm uptime-kuma
# danach den obigen "docker run"-Befehl erneut ausführen — die Daten im Volume bleiben erhalten

Nützliche Befehle

Uptime-Kuma-Referenz

Live-Logs ansehen
docker logs -f uptime-kuma
Container neu starten
docker restart uptime-kuma
Container stoppen
docker stop uptime-kuma
Speicherort der Daten anzeigen
docker volume inspect uptime-kuma

Dashboard läuft

Uptime Kuma überwacht eure Dienste und meldet sich bei Ausfällen. Als Nächstes: Reverse-Proxy mit HTTPS davorschalten, statt den Port direkt offen zu lassen.

Container läuftErster Monitor angelegtBenachrichtigung eingerichtet