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7 Days to Die — offizieller Steam-Store-Screenshot
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7 Days to Die Server unter Linux einrichten

von Spawnpunkt System·09/04/2026
Linux Tutorial

7 Days to Die Server einrichten

Ein eigener 7-Days-to-Die-Server gibt volle Kontrolle über Einstellungen, Mods und wer mitspielen darf — läuft unter Linux stabil per SteamCMD.

SteamCMD-InstallationEigene serverconfig.xmlAutomatischer Start per systemd
Betriebssystem
Ubuntu / Debian
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Dauer
~30 Minuten

Voraussetzungen

7 Days to Die ist recht ressourcenhungrig — für einen kleinen Server mit wenigen Spielern sollten es mindestens 4 GB RAM sein, für größere Welten/mehr Spieler entsprechend mehr.

Voraussetzungen

  • Ubuntu 22.04/24.04, 64-Bit
  • Mindestens 4 GB RAM, empfohlen 8 GB+
  • Mindestens 10 GB freier Speicherplatz

SteamCMD installieren

bash
sudo add-apt-repository multiverse
sudo dpkg --add-architecture i386
sudo apt update
sudo apt install -y steamcmd

SteamCMD ist eine 32-Bit-Anwendung, daher die i386-Architektur zusätzlich zur normalen 64-Bit-Umgebung aktivieren (obiger dpkg-Befehl) — ohne diesen Schritt schlägt die Installation mit einer Fehlermeldung über fehlende Bibliotheken fehl.

Server-Dateien herunterladen

bash
mkdir -p ~/7dtd && cd ~/7dtd
steamcmd +force_install_dir ~/7dtd +login anonymous +app_update 294420 validate +quit

App-ID 294420 ist die in der Community gängige SteamCMD-ID für den 7-Days-to-Die-Dedicated-Server — vor langfristigem Einsatz trotzdem gegen das offizielle 7-Days-to-Die-Wiki gegenchecken, falls sich das in einer künftigen Version geändert haben sollte.

7 Days to Die — offizieller Steam-Store-Screenshot

serverconfig.xml anpassen

bash
nano ~/7dtd/serverconfig.xml

Die wichtigsten Einstellungen für den Einstieg:

XML
<property name="ServerName" value="Mein 7DTD-Server"/>
<property name="ServerPassword" value="EinSicheresPasswort"/>
<property name="ServerPort" value="26900"/>
<property name="GameWorld" value="RWG"/>
<property name="WorldGenSeed" value="spawnpunkt"/>
<property name="GameName" value="MeineWelt"/>

Firewall-Ports öffnen

7 Days to Die nutzt standardmäßig folgende Ports (Server-Port + zwei weitere für Steam-Networking):

bash
sudo ufw allow 26900/tcp
sudo ufw allow 26900:26902/udp
Firewall-Konfiguration: einen Port freigeben (system-config-firewall)

Als systemd-Dienst betreiben

Damit der Server automatisch startet und im Hintergrund weiterläuft, lohnt sich ein eigener systemd-Dienst:

bash
sudo nano /etc/systemd/system/7dtd.service
ini
[Unit]
Description=7 Days to Die Dedicated Server
After=network.target

[Service]
User=steam
WorkingDirectory=/home/steam/7dtd
ExecStart=/home/steam/7dtd/startserver.sh -configfile=serverconfig.xml -logfile /home/steam/7dtd/output.log
Restart=on-failure

[Install]
WantedBy=multi-user.target
bash
sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable --now 7dtd
Kleines Server-/Netzwerk-Rack in einer Zweigstelle

Nützliche Befehle

7DTD-Server-Referenz

Serverstatus prüfen
sudo systemctl status 7dtd
Server neu starten
sudo systemctl restart 7dtd
Live-Logs verfolgen
tail -f ~/7dtd/output.log
Server auf neue Version aktualisieren
steamcmd +login anonymous +app_update 294420 validate +quit

7 Days to Die läuft

Der Server ist erreichbar, startet automatisch mit dem Betriebssystem neu und lässt sich über die serverconfig.xml weiter anpassen (Schwierigkeitsgrad, Loot-Einstellungen, Mods).

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