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ARDEM: Neues Open-World-Survival-Spiel im Überblick

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ARDEM: Das neue Open-orld-Survival-Spiel von Techtive Games

ARDEM gehört zu den spannendsten kommenden Survival-Projekten aus Deutschland. Das Entwicklerstudio Techtive Games arbeitet an einer riesigen, persistenten Open World, in der Überleben allein nicht ausreicht: Spieler sollen Basen errichten, Fahrzeuge reparieren, Stromnetze wiederherstellen und Teile der zerstörten Zivilisation dauerhaft verändern können.

Mit einer 64 km² großen handgebauten Spielwelt, Multiplayer-Servern für bis zu 64 Spieler, PvE und PvP, umfangreichem Basebuilding sowie der Unreal Engine 5 hat sich Techtive Games einiges vorgenommen.


ARDEM befindet sich aktuell in aktiver Entwicklung. Bild: Techtive Games

Eine Welt nach dem Zusammenbruch

Die Handlung von ARDEM spielt nach der Katastrophe rund um das sogenannte RHAB-14-Virus. Was ursprünglich als Projekt gegen die Überbevölkerung gedacht war, entwickelte sich zu einer Pandemie, die innerhalb weniger Wochen die gesellschaftliche Ordnung zerstörte.

Jahre später sind Städte verlassen, die Stromnetze zusammengebrochen und die Natur hat große Teile der ehemaligen Zivilisation zurückerobert.

Doch im Gegensatz zu vielen anderen Survival-Spielen besteht eure Aufgabe nicht ausschließlich darin, möglichst lange zwischen Ruinen, Infizierten und anderen Spielern zu überleben.

In ARDEM soll es möglich sein, die zerstörte Welt Stück für Stück wieder aufzubauen. Spieler können Infrastruktur reparieren, Gebiete sichern, Fahrzeuge wieder funktionsfähig machen und sogar Teile des Stromnetzes reaktivieren.

Minnowa: 64 km² handgebaute Open World

Die Spielwelt trägt den Namen Minnowa und ist vom amerikanischen Mittleren Westen inspiriert.

Techtive Games setzt dabei auf eine rund 64 km² große, vollständig handgebaute Welt. Die Entwickler verzichten laut eigener Aussage auf eine rein prozedural erzeugte Landschaft.

Stattdessen soll Minnowa mit individuellen Orten gefüllt werden. Dazu gehören unter anderem verlassene Städte, Wälder, Farmen, Tankstellen, Restaurants, Einkaufszentren, militärische Einrichtungen, Bunker und versteckte Höhlen.


Die Welt von Minnowa umfasst rund 64 km² und wird von Hand gestaltet. Bild: Techtive Games

Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen riesigen Open-World-Spielen, bei denen die Karte zwar beeindruckende Quadratkilometerzahlen vorweisen kann, anschließend aber ungefähr so abwechslungsreich ist wie ein Parkplatz am Sonntagmorgen.

Techtive Games möchte stattdessen hunderte individuelle Points of Interest anbieten, bei denen Umgebung und Gegenstände selbst kleine Geschichten über den Untergang der Zivilisation erzählen.

Eine persistente Welt, die auf Spieler reagiert

Besonders interessant klingt das sogenannte Systemic World Design.

Spieler sollen die Welt nicht nur betreten und Ressourcen daraus entfernen, sondern sie tatsächlich verändern können.

Brücken können repariert, Bereiche gesichert und Teile der Infrastruktur wiederhergestellt werden. Veränderungen sollen sowohl optische als auch technische Auswirkungen auf die Spielwelt besitzen.

Damit könnte sich ein ARDEM-Server langfristig deutlich verändern, abhängig davon, was seine Spieler tun.

Gerade für größere Community-Server ist dieser Ansatz spannend, weil dadurch eine Welt entstehen könnte, die eine eigene Geschichte entwickelt.

Strom ist ein echtes Gameplay-System

Eine der ungewöhnlicheren Ideen von ARDEM ist die Bedeutung von Elektrizität.

Spieler können ihre Basen nicht nur bauen und dekorieren, sondern auch elektrifizieren. Strom soll für verschiedene Systeme innerhalb einer Basis benötigt werden und dadurch einen direkten Einfluss auf Gameplay und Verteidigung haben.

Das eröffnet interessante Möglichkeiten für umfangreiche Spielerbasen und dauerhaft bewohnte Siedlungen.


Basebuilding soll in ARDEM weit über eine einfache Holzhütte hinausgehen. Bild: Techtive Games

Umfangreiches Basebuilding

Das Basebuilding-System gehört zu den zentralen Bestandteilen des Spiels.

Spieler sollen ihre Unterkünfte nicht nur errichten, sondern umfangreich befestigen und individualisieren können.

Laut Techtive Games werden hunderte funktionale und dekorative Gegenstände zur Verfügung stehen. Basen sollen dadurch nicht ausschließlich als Lager für Waffen, Nahrung und Ressourcen dienen, sondern tatsächlich zu individuell gestalteten Rückzugsorten werden.

Gerade in Verbindung mit Elektrizität und einer persistenten Welt könnte daraus eines der stärkeren Systeme von ARDEM entstehen.

Verlassene Gebäude sollen glaubwürdig wirken

Die Entwickler arbeiten aktuell intensiv daran, Scheunen, Schuppen und andere Gebäude mit individuell ausgewählten Möbeln, Gegenständen und Loot-Bereichen auszustatten.

Statt Gebäude lediglich mit zufälligen Gegenständen vollzustellen, sollen Einrichtung und Objekte zum jeweiligen Standort passen.

Verlassene Gebäude sollen individuell gestaltet und glaubwürdig eingerichtet werden. Bild: Techtive Games

Diese kleinen Details dürften für die Atmosphäre enorm wichtig werden. Gerade Survival-Spiele leben schließlich davon, dass man beim Betreten eines verlassenen Gebäudes tatsächlich wissen möchte, was sich darin befindet.

Fahrzeuge müssen repariert und gepflegt werden

Auf einer derart großen Welt spielen natürlich auch Fahrzeuge eine wichtige Rolle.

Spieler sollen verlassene Fahrzeuge finden und wieder funktionsfähig machen können. Autos dienen dabei nicht nur dazu, schneller von A nach B zu gelangen, sondern können auch für den Transport von Ausrüstung und Ressourcen eingesetzt werden.

Fahrzeuge gehören auf der offiziellen ARDEM-Seite zu den zentral beworbenen Gameplay-Systemen.

Damit könnte der Besitz eines funktionierenden Fahrzeugs gerade auf einem Multiplayer-Server einen echten strategischen Vorteil bieten.

Waffen und Aufsätze mit viel Liebe zum Detail

Auch das Waffensystem wird aktuell intensiv überarbeitet.

Techtive Games arbeitet an Waffen, unterschiedlichen Aufsätzen und den dazugehörigen Animationen. Dabei möchten die Entwickler auf möglichst nachvollziehbare Mechaniken setzen.

Bestimmte Aufsätze sollen beispielsweise zusätzliche Komponenten benötigen, bevor sie überhaupt montiert oder verwendet werden können.

Waffen und Aufsätze werden aktuell detailliert ausgearbeitet. Bild: Techtive Games

Zusätzlich sollen Waffen umfangreich angepasst werden können.

Verschiedene Komponenten sollen miteinander kombiniert werden können. Bild: Techtive Games

Für Fans von detaillierten Survival-Spielen wie DayZ oder SCUM dürfte gerade dieses System interessant sein. Beide Spiele gehören neben Project Zomboid auch zu den Inspirationsquellen, die Techtive Games selbst für ARDEM nennt.

Survival bleibt das Fundament

Trotz all dieser Systeme bleibt ARDEM im Kern ein echtes Survival-Spiel.

Erkundung, Ressourcenbeschaffung, Jagd und das Überleben gegen Umwelt sowie Gegner bilden die Grundlage des Gameplays.

Auch Hunger, Durst und dynamische Wetterbedingungen sollen eine Rolle spielen. Die Entwickler beschreiben Survival ausdrücklich nicht als einzelnes Feature, sondern als Fundament des gesamten Spiels.

Spieler werden deshalb regelmäßig ihre sichere Basis verlassen müssen, um Ressourcen, Nahrung und wichtige Gegenstände zu beschaffen.

Und selbstverständlich warten draußen nicht nur freundliche Rehe darauf, zu einem Abendessen verarbeitet zu werden.

Umfangreicher Charaktereditor

Auch der eigene Charakter soll deutlich umfangreicher angepasst werden können, als es in vielen Survival-Spielen üblich ist.

Neben unterschiedlichen Körperformen, Gesichtern und Frisuren arbeitet Techtive Games an einem detaillierten Character Editor.

Für die Anpassung des Gesichts stehen laut Entwickler-Update bereits ungefähr 50 verschiedene Regler zur Verfügung.

Der Charaktereditor ermöglicht detaillierte Anpassungen am eigenen Überlebenden. Bild: Techtive Games

Spieler können unter anderem Gesichtszüge, Haare und weitere Merkmale verändern.

Auch Frisuren und weitere Merkmale können angepasst werden. Bild: Techtive Games

Gerade für zukünftige Roleplay-Server ist ein umfangreicher Charaktereditor natürlich ein ziemlich sinnvolles Feature.

Solo, Koop, PvE oder PvP

ARDEM soll verschiedene Spielweisen unterstützen.

Ihr könnt alleine spielen, gemeinsam mit Freunden im Koop überleben oder auf größeren Multiplayer-Servern antreten.

Techtive Games nennt Server mit bis zu 64 Spielern sowie PvE- und PvP-Spielweisen. Zusätzlich sind zukünftig Roleplay-Server vorgesehen.

Das macht ARDEM besonders für Gaming-Communitys interessant, die eigene langfristige Survival-Projekte aufbauen möchten.

Entwickelt mit Unreal Engine 5

Technisch basiert ARDEM auf der Unreal Engine 5.

Techtive Games möchte die Möglichkeiten der Engine nutzen, um besonders detaillierte Landschaften, Beleuchtung und eine atmosphärische Spielwelt zu erzeugen.

Das Entwicklerstudio sitzt in Deutschland und besteht unter anderem aus ehemaligen Moddern aus den Communitys von DayZ und The Elder Scrolls.

ARDEM befindet sich inzwischen seit mehreren Jahren in Entwicklung.

Wann kann ARDEM gespielt werden?

Für die kommenden Monate stehen bereits weitere Tests an.

Der nächste geschlossene Playtest ist offiziell für den 31. August 2026 vorgesehen.

Darauf soll am 15. Oktober 2026 ein öffentlicher Playtest folgen. Diese Termine werden aktuell im offiziellen Press Kit von Techtive Games geführt.

Das Spiel selbst befindet sich weiterhin in aktiver Entwicklung.

Ein endgültiges Veröffentlichungsdatum steht derzeit noch nicht fest. Das offizielle Press Kit führt den Release aktuell als TBA. Für den PC ist eine Veröffentlichung über Steam vorgesehen, Konsolen sollen laut Entwickler für den vollständigen Launch folgen.

Bereits mehr als 600.000 Interessenten

Trotz des noch laufenden Entwicklungsprozesses hat sich rund um ARDEM bereits eine beachtliche Community gebildet.

Die offizielle Webseite spricht aktuell von mehr als 600.000 Spielern, die bereits auf das Projekt warten beziehungsweise ARDEM verfolgen.

Das ist für ein unabhängiges Survival-Projekt eine durchaus beeindruckende Ausgangslage.

Gleichzeitig steigen damit natürlich die Erwartungen. Die kommenden Playtests werden deshalb entscheidend dafür sein, ob Techtive Games die vielen ambitionierten Systeme auch spielerisch miteinander verbinden kann.

Unser Fazit zu ARDEM

ARDEM sieht aktuell nach einem der interessanteren kommenden Vertreter des Survival-Genres aus.

Besonders die Kombination aus einer handgebauten 64-km²-Welt, persistenten Multiplayer-Servern, umfangreichem Basebuilding, Elektrizität, Fahrzeugen und einer veränderbaren Infrastruktur könnte dem Spiel eine eigene Identität verleihen.

Interessant ist vor allem der Ansatz, nicht nur in einer zerstörten Welt zu überleben, sondern tatsächlich Teile der Zivilisation wieder aufbauen zu können.

Bis zum fertigen Spiel liegt allerdings noch einiges an Entwicklungsarbeit vor Techtive Games. Viele Systeme müssen sich erst während der kommenden Tests beweisen.

Das Potenzial ist jedoch vorhanden.

Wir von Spawnpunkt.de behalten ARDEM im Auge und werden euch über kommende Playtests, neue Gameplay-Systeme, Servermöglichkeiten und den weiteren Entwicklungsfortschritt informieren.


ARDEM auf einen Blick

Entwickler: Techtive Games
Herkunft: Deutschland
Genre: Open-World Survival
Engine: Unreal Engine 5
Plattform: PC / Steam
Spielwelt: rund 64 km²
Multiplayer: bis zu 64 Spieler
Spielweisen: Solo, Koop, PvE und PvP
Roleplay: für zukünftige Server vorgesehen
Geschlossener Playtest: 31. August 2026
Öffentlicher Playtest: 15. Oktober 2026
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