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Apex Legends verschärft Anti-Cheat-Maßnahmen gegen Controller-Betrug

Autor

Spawnpunkt Redaktion

Veröffentlicht am

Apex Legends — offizieller Steam-Store-Screenshot

Respawn Entertainment verschärft den Kampf gegen Cheater in Apex Legends: Mit einem neuen Update kündigt der Entwickler zusätzliche Erkennungssysteme gegen unerlaubte Controller-Hardware und -Software an – plattformübergreifend auf PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch 2.

Neue Systeme gegen Controller-Cheats

Laut einem offiziellen Beitrag von Community-Manager RSPN_Bean wurden die neuen Erkennungssysteme über mehrere Monate hinweg getestet, bevor sie nun scharf geschaltet werden. Betroffen sind Spielerinnen und Spieler, die über nicht autorisierte Controller-Modifikationen, Zusatzgeräte oder Software einen unfairen Vorteil erzielen. Respawn stellt klar, dass auch auf Konsole niemand von der Erkennung ausgenommen ist.

Bilanz der jüngsten Ban-Welle

Zahlen zur aktuellen Anti-Cheat-Offensive liefert Respawn gleich mit: Allein in den vergangenen sieben Tagen wurden 8.609 Accounts wegen Cheatens gesperrt.

Davon entfielen 290 Sperren auf DMA-Cheats (Direct Memory Access), 76 auf sogenannte Titan-Controller und 267 auf einen neu identifizierten Cheat-Anbieter, den das Anti-Cheat-Team offenbar erst kürzlich ins Visier genommen hat.

Auch im Spitzenbereich der Rangliste wird durchgegriffen: In den vergangenen zwei Wochen sperrte Respawn nach eigenen Angaben 96 Spielerinnen und Spieler auf Predator-Rang über alle Plattformen hinweg.

Match-Infektionsrate sinkt

Als Erfolgsindikator nennt Respawn die sogenannte Match-Infektionsrate, also den Anteil der Partien, in denen Cheater aktiv waren. Dieser Wert ist demnach von 5,7 Prozent zu Saisonbeginn auf aktuell 3,9 Prozent gesunken. Respawn betont zugleich, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handle und das Anti-Cheat-Team kontinuierlich neue Erkennungsmethoden entwickle, um mit sich wandelnden Cheat-Methoden Schritt zu halten.

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